
Verwendung finden alle Hochleistungsfadenmaterialien (z.B. Carbon, Aramid, Glas, Basalt, Metalle, Keramik), aber auch Natur- und Kunstfasern. Die Gewirke dienen unter anderem als Armierung in duroplastischen Matrices und in Beton.
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Materialwelt unserer Solutions in Textile geben:
Carbonfasern – oder auch Kohlenstofffasern – sind industriell hergestellte Fasern aus kohlenstoffhaltigen Materialien. Charakteristisch für diese Faser ist die hohe Festigkeit. Zusätzlich eignet sich Carbon auch als elektrischer Leiter. Dies ist ideal für die Anwendung in beheizbaren Textilien.
Aramidfasern sind goldgelbe organische Kunstfasern, die sich durch sehr hohe Festigkeit, hohe Schlagzähigkeit, hohe Bruchdehnung, gute Schwingungsdämpfung sowie Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen auszeichnet. Die bekanntesten Anwendungen für Aramidfasern sind im Sicherheitsbereich, im Bauwesen oder beispielsweise im Flugzeugbau zu finden.
Glasfasern zählen zu den wichtigsten Konstruktionswerkstoffen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Alterungs- und Witterungsbeständigkeit, ihre chemische Resistenz und ihre Nichtbrennbarkeit aus. In Kombination mit beispielsweise Carbon werden die Materialien zu einem erstklassigen Duo in unserer Welt der Technischen Textilien.
Der Basalt, das Ausgangsmaterial der Basaltfaser kommt direkt aus dem Inneren der Erde. Die Faser entsteht aus einer flüssigen Basaltschmelze bei etwa 1400°. Im Gegensatz zur Carbonfaser ist die Basaltfaser nicht verstreckt, sondern - wie die Glasfaser - amorph. Auch in ihren Eigenschaften sind beide Materialien vergleichbar.
Aluminium, Blei, Eisen, Gold, Kupfer, Magnesium oder Zink halten heute auch bei unseren Technischen Textilien Einzug. Eingewirkte Metallfasern zeichnen sich je nach Art durch hervorragende Wärmeleitfähigkeit, hohe Schmelztemperaturen und gute Verformbarkeit aus und lassen keinen Kundenwunsch offen.